Lama
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[bearbeiten] Lama (Lama glama)
Das Lama wurde während der Inka-Zeit vor ca. 6000 Jahren im Andengebiet in der Höhe zwischen 2300 und 4900m domestiziert. Lamas sind in Südamerika vom Hochland Perus und Boliviens bis zum Norden von Chile und Argentinien zu finden. Lamas werden seit dem 19. Jahrhundert in Australien und Nordamerika und seit einigen Jahren auch in Europa gezüchtet. Die Färbung der Lamas kommt in den verschiedensten Varianten vor. Von reinweißen, grauen, braunen und schwarzen Tieren bis hin zu den zumeist gescheckten Tieren sind alle möglichen Varianten zu finden. Typisches Unterscheidungsmerkmal zwischen Lamas und Alpakas sind nebst der Grösse unter Anderem auch die Ohren, die beim Lama ca. 15cm lang werden und eine Bananenform annehmen. Geschätzte Population: 3'800'000 Tiere.
Das Wort Lama stammt aus der Sprache Quechua („llama“).
[bearbeiten] Lama Unterarten
[bearbeiten] Ccara-Sullo Lama oder Classic Lama
-Sullo Lamas erreichen eine Grösse von bis zu 125cm und sind vor allem als Trag- und Trekkingtiere geeignet und hat die am wenigsten ausgeprägte Bewollung der Lamas.
[bearbeiten] Wooly Lamas
Wooly Lamas sind durch die deutlich stärkere Bewollung und den etwas kleineren Wuchs gekennzeichnet.
[bearbeiten] Tapada Lamas
Das Tapada-Lama ist das am stärksten bewollte Lama. Die Bewollung erstreckt sich über den ganzen Körper und breitet sich vom Kopf zwischen der Stirn und an den Ohren bis zu den Füssen aus. Das Tapada-Lama wird ca. 110cm gross.
[bearbeiten] Lanuda-Lama
Das Lanuda-Lama wird etwas grösser als das Tapada-Lama und hat eine weniger starke Bewollung. Kopf und Bauchunterseite sind leicht bewollt, hingegen die Beine und der Hals sind stark bewollt.
[bearbeiten] Suri Lamas
Die Suri-Lamas sind eine bisher seltene Lama-Züchtung. Deren Vlies die Characteristik von Suri-Alpakas hat. Bei dieser Zucht wird Wert auf ein einheitliches feines Vlies gelegt.

